BGT261 – Alle Jahre wieder – Kritik an SdJ und KdJ Empfehlungen

Dieses Jahr gab es wieder einige kontroverse Diskussionen vor allem auf Social Media.

Gefühlt viel das Ganze in diesem Jahr etwas lauter aus als in den letzten Jahren, weil vielleicht auch einige Aussagen von Harald Schrapers bei der Bekanntgabe der Empfehlungslisten nicht ganz optimal gewählt waren.

Kritik ist sicherlich immer ok und aus unserer Sicht ist die SdJ Jury auch durchaus offen für diese. Aber einige der Kritikpunkte sehen wir nicht unbedingt als gerechtfertigt an und wollen das Ganze hiermit kommentieren.

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Shownotes

Dieses Jahr gab es wieder einige kontroverse Diskussionen vor allem auf Social Media.

Auf Instagram wurde vor allem aufgrund eines Posts von Brett vom Land diskutiert.

Zum Post

Es gab danach schon einige Aufarbeitungen in verschiedenen Podcasts. So war Nico Wagner beim Spieleplausch zu Gast:

Zur Podcast Folge

oder Maren Hoffmann beim Boardcast:

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Aber auch bei Brettgespräche oder beim Downtime Talk wurde das Thema aufgegriffen.

Zudem gab es auch einen interessanten Artikel bei der Brettspielbox:

Zum Beitrag

Was waren die Hauptvorwürfe?

Schrapers sagte bei der Veranstaltung, dass es etwa 440 Spiele im aktuellen Jahrgang gab, die für SdJ und KdJ in Frage kamen. Davon hätte jedes Jurymitglied so in etwa 150-300 Spiele gespielt und manche davon nur einmal.

Hierzu gab es dann zwei verschiedene Vorwürfe:

  • Zum einen hieß es, dass das ja ein Unding sei, dass nicht jeder in der Jury jedes Spiel mehrfach spiele und, dass die meisten Vielspieler da ja mehr verschiedene Spiele im Jahr schaffen (oder sogar bis zum jetzigen Zeitpunkt schon geschafft haben)
  • Dann gab es eine Verknüpfung dieser Aussage mit der Kritik von u.a. Nico Wagner, auf dem Tag der Brettspiel Kritik im letzten Jahr, der vielen Influencern vorwarf, auf Social Media oft schon Reviews zu posten, obwohl das Spiel nur einmal gespielt wurde. Daraus wurde dann ein Vorwurf der Doppelmoral gemacht.

Dann gab es zugegebenermaßen etwas verwirrende Aussagen von Harald Schrapers bzgl. mgl. Ausschlusskriterien bei Spielen – wie zum Beispiel eine schlechte Regel, fehlerhaftes Spielmaterial, etc – was dann aber auch nicht bei allen Spielen zum Ausschluss führe.

Hier wurde dann mal wieder der Ruf nach festen, nachvollziehbaren Kriterien für die Auswahl der Spiele laut. Vollständige Transparenz warum was wo landet, wurde hier gefordert.

Dann gab es natürlich auch wieder Kritik an der Einordnung der Spiele – was ist rot, was ist grau?

Zudem wurde bemängelt, dass es mal wieder kein FLINTA Spiel in die Empfehlungsliste geschafft hat – und das obwohl die Jury schon angemerkt hat, dass auch in diesem Jahrgang von allen in Frage kommenden Spielen nur etwas mehr als 2% überhaupt von FLINTA Personen waren.

In dem Zusammenhang und auch im Zusammenhang mit dem obigen Punkt der gespielten Spiele kam dann auch wieder Kritik an der Zusammensetzung der Jury auf. Nicht divers genug aufgestellt. Zu klein. Kein offizieller Bewerbungsprozess. Eigene Echokammer.

Übergreifend wurde dann noch kritisiert, dass all dies ja Punkte seien, die der mittlerweile so großen Bedeutung des Preises nicht gerecht  werden.

Der viel aussagekräftigere Preis ist ja der Deutsche Spielepreis … nur leider, leider hat der ja nicht so eine große Wirkung …

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Bei dieser Folge dabei:

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Olli
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Dirk

Von Olli

Moin Moin – ich bin der Olli. Ich bin Jahrgang 1976 und wohne in Ratingen. Ich bin verheiratet und hab zwei Kids (ein Junge der 2017 auf die Welt kam und ein Mädchen das 2021 geboren wurde).

Spielen hat mich mehr oder weniger immer in meinem Leben begleitet – so richtig eskaliert ist es dann aber erst während den Corona Lockdowns. Da hab ich das Solo-Spielen entdeckt (fast 130 Stunden solo in Gloomhaven versenkt), die Sammlung so richtig aufgestockt, bei Insta aufgeschlagen, da die Jungs kennen gelernt und so bin ich hier im Podcast gelandet.

Ich spiele am liebsten thematische Spiele bin aber auch Euros gegenüber nicht abgeneigt. Worauf ich aber sehr viel Wert lege ist tolles Material – ein 08/15 Euro in beige und ein paar Holzklötzchen kann mechanisch noch so gut sein – da hab ich dann einfach keine Lust drauf. Außerdem bin ich der Meinung, dass in fast jedes Spiel ein gutes Insert gehört.

Während ich zu Beginn sehr viel solo gespielt habe, habe ich mittlerweile ne ganze Menge Leute kennengelernt und auch feste Spielrunden. Da auch unser Sohn jetzt so langsam in dem Alter ist schon richtig gute Spiele zu spielen, rückt das Solo-Spielen immer mehr in den Hintergrund.

Neben Brettspielen und Zeit mit meiner Familie höre ich sehr gerne Musik (Rock & Deutscher HipHop). Alle anderen Hobbies – früher bin ich sehr gerne zum Fußball gegangen – hat das Brettspielen mittlerweile verdrängt.