Dieses Jahr gab es wieder einige kontroverse Diskussionen vor allem auf Social Media.
Gefühlt viel das Ganze in diesem Jahr etwas lauter aus als in den letzten Jahren, weil vielleicht auch einige Aussagen von Harald Schrapers bei der Bekanntgabe der Empfehlungslisten nicht ganz optimal gewählt waren.
Kritik ist sicherlich immer ok und aus unserer Sicht ist die SdJ Jury auch durchaus offen für diese. Aber einige der Kritikpunkte sehen wir nicht unbedingt als gerechtfertigt an und wollen das Ganze hiermit kommentieren.
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Shownotes
Dieses Jahr gab es wieder einige kontroverse Diskussionen vor allem auf Social Media.
Auf Instagram wurde vor allem aufgrund eines Posts von Brett vom Land diskutiert.
Es gab danach schon einige Aufarbeitungen in verschiedenen Podcasts. So war Nico Wagner beim Spieleplausch zu Gast:
oder Maren Hoffmann beim Boardcast:
Aber auch bei Brettgespräche oder beim Downtime Talk wurde das Thema aufgegriffen.
Zudem gab es auch einen interessanten Artikel bei der Brettspielbox:
Was waren die Hauptvorwürfe?
Schrapers sagte bei der Veranstaltung, dass es etwa 440 Spiele im aktuellen Jahrgang gab, die für SdJ und KdJ in Frage kamen. Davon hätte jedes Jurymitglied so in etwa 150-300 Spiele gespielt und manche davon nur einmal.
Hierzu gab es dann zwei verschiedene Vorwürfe:
- Zum einen hieß es, dass das ja ein Unding sei, dass nicht jeder in der Jury jedes Spiel mehrfach spiele und, dass die meisten Vielspieler da ja mehr verschiedene Spiele im Jahr schaffen (oder sogar bis zum jetzigen Zeitpunkt schon geschafft haben)
- Dann gab es eine Verknüpfung dieser Aussage mit der Kritik von u.a. Nico Wagner, auf dem Tag der Brettspiel Kritik im letzten Jahr, der vielen Influencern vorwarf, auf Social Media oft schon Reviews zu posten, obwohl das Spiel nur einmal gespielt wurde. Daraus wurde dann ein Vorwurf der Doppelmoral gemacht.
Dann gab es zugegebenermaßen etwas verwirrende Aussagen von Harald Schrapers bzgl. mgl. Ausschlusskriterien bei Spielen – wie zum Beispiel eine schlechte Regel, fehlerhaftes Spielmaterial, etc – was dann aber auch nicht bei allen Spielen zum Ausschluss führe.
Hier wurde dann mal wieder der Ruf nach festen, nachvollziehbaren Kriterien für die Auswahl der Spiele laut. Vollständige Transparenz warum was wo landet, wurde hier gefordert.
Dann gab es natürlich auch wieder Kritik an der Einordnung der Spiele – was ist rot, was ist grau?
Zudem wurde bemängelt, dass es mal wieder kein FLINTA Spiel in die Empfehlungsliste geschafft hat – und das obwohl die Jury schon angemerkt hat, dass auch in diesem Jahrgang von allen in Frage kommenden Spielen nur etwas mehr als 2% überhaupt von FLINTA Personen waren.
In dem Zusammenhang und auch im Zusammenhang mit dem obigen Punkt der gespielten Spiele kam dann auch wieder Kritik an der Zusammensetzung der Jury auf. Nicht divers genug aufgestellt. Zu klein. Kein offizieller Bewerbungsprozess. Eigene Echokammer.
Übergreifend wurde dann noch kritisiert, dass all dies ja Punkte seien, die der mittlerweile so großen Bedeutung des Preises nicht gerecht werden.
Der viel aussagekräftigere Preis ist ja der Deutsche Spielepreis … nur leider, leider hat der ja nicht so eine große Wirkung …
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